Wien ist eine bezaubernde Stadt. Da ich sehr viel Zeit in Wien verbringe stelle ich euch in diesem Beitrag ein paar Plätze vor, die ich immer wieder aufsuche und die ich ins Herz geschlossen habe. Die meisten dieser Plätze befinden sich im ersten Bezirk.

Donnerbrunnen

Der Donnerbrunnen, der auch Providentiabrunnen genannt wurde wurde von 1737 bis 1739 von Georg Raphael Donner auf dem Neuen Markt im 1. Wiener Gemeindebezirk errichtet. In der Mitte des Donnerbrunnens steht die Providentia. Sie ist umgeben von vier allegorischen Figuren, die die Flüsse im Erzherzogtum Österreich darstellen. Die beiden männlichen Figuren stellen die Flüsse in Oberösterreich und die beiden weiblichen die Flüsse aus Niederösterreich dar. Am Sockel befinden sich vier Putten mit wasserspeienden Fischen (Hecht, Lachs, Karpfen und Wels) die den Brunnen als Wasserspender dienen und die Donau symbolisieren. Das Becken und der Sockel wurden aus Mauthausener Granit gefertigt.

  • Traun: Die Traun wird als eine jugendliche Gestalt mit einem Dreizack, die nach einem Fisch sticht dargestellt.
  • Enns: Die Enns wird als alter Fährmann dargestellt. Der Fährmann lehnt mit einem Ruder an einem Felsbrocken – was die Enns als wichtige Verkehrsstrecke in den Alpen symbolisieren soll.
  • Ybbs: Die Ybbs wird als Mädchengestalt mit wasserspendendem Gefäß dargestellt.
  • March: Die March wird als weibliche Figur dargestellt. Die Figur ist an ein Relief gelehnt. Am Relief wird eine Schlacht dargestellt.

Stephansdom

Die Hauptattraktion im 1. Bezirk ist der Stephansdom. Eine Besichtigung der am Wiener Stephansplatz liegenden Domkirche St. Stephan zu Wien sollte man nicht missen. Die Domkirche wird in der Mundart auch Steffl genannt und ist das Wahrzeichen Wiens. Die Domkirche ist 107 Meter lang und 34 Meter breit. Die Domkirche weist sehr viele gotische Bauelemente auf beinhaltet aber auch noch spätromanische Elemente aus dem Vorgängerbau von 1230/40 bis 1263. Der Steffl hat vier Türme, wobei der Südturm mit seinen 136,4 Metern der höchste Turm ist. Der Südturm kann über 343 Stufen erklommen werden. Im Südturm befinden sich 13 Glocken wobei 11 Glocken das Hauptgeläut bilden. Die zweitgrößte freischwingend geläutete Kirchenglocke Europas befindet sich im Nordturm und wird Pummerin genannt. Die Glocke wurde in St. Florian bei Linz gegossen und wiegt 20.130 kg.

Graben

Der Graben im 1. Bezirk beginnt am Stock-Im-Eisen-Platz am Stephansplatz und am Beginn der Kärntnerstrasse und führt nach Nordwesten zum Kohlmarkt-Tuchlauben. Der Graben ist eine Fußgängerzone, an der man luxuriöse Einkaufsboutiquen und Cafés findet. Am Graben findet man mehrere Sehenswürdigkeiten. Wie u.a. die Pestsäule und den Grabenbrunnen. Auch schön anzusehen ist das Ankerhaus und das Palais Bartolotti-Partenfeld. Ich spaziere sehr gerne den Graben entlang, vor allem weil man dort auch tolle Einkaufsmöglichkeiten hat.

Wiener Staatsoper

Die Wiener Staatsoper ist eines der bekanntesten Opernhäuser der Welt. Es wurde am 25.05.1869 eröffnet.

Spanische Hofreitschule

Die Spanische Hofreitschule befindet sich im Michaelertrakt der Hofburg in Wien. Es ist eine Reitinstitution, die ursprünglich der reiterlichen Ausbildung der kaiserlichen Familie diente. Es werden ausschließlich Lipizzaner ausgebildet. Die Hofreitschule wird vermutlich seit Anfang des 19. Jhdts. als Spanische Hofreitschule genannt.